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Mediendaten

Wichtige Hinweise, die für die Erstellung von Druckdaten unerlässlich sind.

FALZARTEN

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, ein Druckprodukt zu falzen und somit ein höherwertiges Produkt zu kreieren. Die gängigsten Arten zeigen wir hier.

DATENLIEFERUNG bei Offsetdruck

Druckdaten sollten als PDF geliefert werden (Wunsch der meisten Druckereien). 

Farbraum: CMYK

Format: Endformat + 3mm Beschnitt (rundherum)

Fonts: immer einbinden (oder in Pfade umwandeln)

Auflösung: 300 dpi (s.u.)

Transparenzen: reduziert

Seitenfolge: Einzelseiten logisch numerisch aufgebaut, keine Doppelseiten

Nut/Stanze: immer als Extrafarbe anlegen (s.u.)

Farben: Weiß NICHT auf Überdrucken

Passmarken: sind nicht mehr erforderlich, da diese von den Druckereien im Ausschießprogramm selbst generiert werden

PDF-Export: siehe PDF-Ausgabe

JPG, TIFF, EPS bzw. Original-Datenanlieferung sind auch möglich, beinhaltet aber ein höheres Fehlerrisiko. 

PDF-AUSGABE

Ein direkter PDF-Export ist nur von folgenden Programmen fehlerfrei möglich:

InDesign ab CS2, QuarkXPress ab 6.5, CorelDraw ab V11.

Bei älteren Versionen oder anderen Programmen wie z.B. Vorschau, Word, Freehand u.a. sollten über Umwege Druckdaten erstellt werden, wie Postscript oder EPS.

Ausgabeprofil:

Das ist von Druckerei zu Druckerei verschieden und wird i.R. auf den Webseiten kommuniziert.

Bevorzugt und am sichersten sind PDF/X-1a:2001 oder PDF/X-3:2002 mit Farbkonvertierung CMYK – ISO Coated V2 300% (ECI) oder Coated FOGRA27 (ISO 12647-2:2004).  

BILD-KOMPRIMIERUNG

Bei der PDF-Ausgabe sind manuelle Komprimierungseinstellungen möglich. Aber es empfiehlt sich die automatische JPG-Komprimierung (Bildqualität Maximum) von oben genannten PDF-Ausgabeprofilen beizubehalten. Je stärker die Komprimierung ist (z.B. Bildqualität Niedrig), um so mehr JPG-Artefakte sind zu erkennen. 

AUFLÖSUNG

Die Auflösung wird in dpi (dots per inch) angegeben. Ein Bild setzt sich aus einer Anzahl quadratischer Pixel pro Inch zusammen. Je geringer diese Anzahl ist, um so mehr „pixelt“ das Bild in der Darstellung oder im Druck. Deshalb ist bei Offset-Druck eine dpi-Zahl von 300 für das menschliche Auge ausreichend gut und scharf.

NUT/STANZE

Es ist erforderlich, die Nutlinien oder Stanzlinien als Sonderfarben anzulegen, diese auch entsprechend zu benennen w.z.B. „SpotColor_Cut“ oder „SpotColor_Nut“ und auf „Überdrucken“ zu stellen. 

Bei Vorhandensein beider Elemente sollte auch eine deutliche optische Unterscheidung, wie Blau, Rot oder Grün benutzt werden.

… weitere wichtige Informationen folgen