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Verschiedene Papierveredelungen

für eine überzeugende Ansprache an neue Kunden.

Folie und Prägung im Offset

Prägefoliendruck
Eine Heißfolienprägung ist eine sehr edle und dekorative Form zur Aufwertung von Papier oder Karton. Mittels einer Folie, die beschichtet ist (sehr oft mit Metallic-Farben), wird durch Druck und Hitze die Beschichtung herausgelöst und auf das Papier gebracht. Meist in Verbindung mit einem Prägedruck.
Gängige Farben sind dabei Gold, Silber, Kupfer, Aluminium und Metallicfarben. Die Heißfolienprägung wird vorrangig in den vielfältigen Bogenprodukten wie Verpackungen für Kosmetika, Süßwaren, Getränke sowie auf Broschureinbänden eingesetzt. Aber auch für Visitenkarten.

Prägedruck
Der Prägedruck oder Reliefdruck ist ein künstlerisches Tiefdruckverfahren. Die Besonderheit beim Prägedruck ist, dass auch gleichzeitig geprägt und mit Farbe gedruckt werden kann. Bei der Blindprägung (Blinddruck) wird ohne Farbe nur geprägt. Dazu benötigt man einen Prägestempel (Matrize), der einmal in der Herstellung zwar etwas teurer ist, aber immer wieder zur Veredelung der Druckerzeugnisse benutzt werden kann. Die Einfärbung wird direkt beim Prägen durch Überlegen von Farbfolien erreicht.

Lack im Offset

Dispersionslack
Dieser Lack ist auf Wasserbasis und wasserverdünnbar. D.h. man kann ihn nicht im Druckwerk drucken, sondern braucht ein separates Lackwerk. Dispersionslack ist bedruckbar und umweltverträglicher als Drucklack. Die Trocknung erfolgt mittels IR (Infrarot) durch so genanntes "Wegschlagen" oder „Verdampfen“ des Wassers.
Möglichkeiten: glänzend, matt oder seitenmatt, partiell oder vollflächig

UV-Lack
Ähnlich dem Dispersionslack braucht auch dieser Lack ein extra Lackwerk. Nur wird der Lack durch UV-Bestrahlung getrocknet. Aus den Monomeren werden Polymere. Es fühlt sich in Richtung Kunststoff an .
Nachteil gegenüber Dispersionslack: Teurer weil hochwertiger. Riecht deutlicher, hat aber einen höheren Glanz. 
Möglichkeiten: glänzend oder matt, partiell oder vollflächig

Drucklack
Drucklack ist auf Ölbasis und kann über ein normales Druckwerk gedruckt werden. Der Nachteil dabei ist, dass gerade an farbfreien unbedruckten Papierstellen eine schnelle Vergilbung zu sehen ist.

Softtouchlack
Mit einer Softtouchlackierung setzen Sie spürbare Akzente auf Printprodukten aller Art. Er verleiht Printprodukten eine ganz besondere, samtweiche Haptik. Eine Softtouchlackierung eignet sich insbesondere für den partiellen Einsatz. Er ist lasierend und in der Regel farblos, lässt sich jedoch wie nahezu jeder Lack mit Pigmenten einfärben. Für volle Flächen werden Softtouchfolien zum Kaschieren empfohlen. 
Dieses Verfahren findet aber eher in der Handy- und Autobranche Anwendung.

Weißdruck im Digitaldruck

Bei geringen Auflagen ist diese Veredelungsvariante die Alternative zum Offsetdruck für atemberaubende Kreativität und momentan neben Farbschnitt der absolute Renner.
Auf durchgefärbten Papieren bis ca. 400g kommt diese Methode am besten zur Geltung.

Nachteil hierbei ist aber, dass keine starke Rasterung möglich ist und bei Flächen die nicht ganz 100%ige Deckung sichtbar wird. Aber für Schriften und grafische Elemente ist es sehr gut einsetzbar.

Oft wird der Weißdruck auch als „Unterdruck“ verwendet, um ein farbiges Bild auf einem ungewöhnlichen Untergrund eine bessere Brillianz zu verleihen, wie z.B. Chromolux Silber oder Invercote Gold.

Heißfolie im Digitaldruck

Die Herangehensweise ist dem Prägefoliendruck im Offset ähnlich, nur dass hier wiederum keine Einrichtungskosten entstehen.
Im Digitaldruck nennt sich das Verfahren Sleeken. Es wird auf der betreffenden Stelle Schwarz vorgedruckt und auf dieses Schwarz die Folie aufgebracht.

Gängige Farben sind auch Metallic- oder Hologrammfolien.
Bei dieser Methode ist zu beachten, dass sie sich nicht für Geschäftsausstattungen eignet, da eine hohe Abriebgefahr besteht.
Deshalb werden die Produkte oft im Nachhinein mit Primer überzogen.

Lack im Digitaldruck

Noch nicht so alt ist das Verfahren Lack im Digitaldruck. Hierbei wird der Lack wie eine fünfte Tonerfarbe behandelt bzw. aufgetragen. Optisch wirkt dieser Lack seidenglänzend und benötigt keine aufwendigen Trocknungsverfahren.

Das besondere am Lack im Digitaldruck ist das Verwenden von stufenlosen Prozentwerten, so dass man phantastische Ergebnisse mit einer 3D-Optik erzeugen kann. Vielfach mittlerweile in personalisierten Mailings angewandt, erfreut sich dieses Verfahren großer Beliebtheit.

Und wieder gilt es ein schlagendes Argument zu erwähnen. Plakate in Auflage 1 sind problemlos möglich.

Cellophanierung glänzend/matt

Drucksacken können besonders veredelt werden, in dem man den Drucksachen eine Cellophanierung verpasst, was bedeutet, dass eine hauchdünne Folie über den Druckbogen gezogen und aufgebracht wird. Die glänzende Cellophanierung verstärkt die Farbwirkung des Druckproduktes erheblich. Eigentlich sollte es auch dem Schutz des Druckproduktes dienen, aber bei matter Cellophanierung kann es schnell zu Abnutzungserscheinungen oder Kratzern kommen. Dafür gibt es die matte kratzfeste Cellophanierung. Generell gibt Cellophanierung dem Produkt ein angenehmes Griffgefühl.

Wir alle kennen das Produkt Ansichtskarten, welche zu fast 95% cellophaniert werden. Ganz klar soll dieses Produkt Reisen über Kontinente hinweg schadlos überstehen.